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Anonyme Bewerbungen: Mit Inkognitos Mitarbeiter finden

Anonyme Bewerbungen Bild:  lichtkunst.73  / pixelio.de
Anonyme Bewerbungen Bild: lichtkunst.73 / pixelio.de
Was in den USA schon fast gang und gäbe ist, ist nun auch in Deutschland angekommen: anonyme Bewerbungen. Das bedeutet im Bewerbungsschreiben tauchen weder Bewerbungsfoto, noch Name, Geschlecht, Alter oder Herkunft auf. Bewerber werden also nur vor dem Hintergrund ihrer Qualifikationen bewertet. Dahinter steckt nicht nur der Schutz vor Diskriminierung, sondern auch ein Vorteil für Unternehmen: oft gelingt es durch die „objektive“ Bewertung, offener für geeignete Kandidaten zu sein.  

Frau Öztürk, 32, 2 Kinder, auf Jobsuche

Viele Unternehmen wünschen sich junge, qualifizierte Bewerber, die im günstigsten Fall kinderlos sind und somit eine hohe Flexibilität mitbringen. Deutsch sollte ihre Muttersprache sein und bestenfalls ist der Bewerber ein Mann – jedenfalls bei bestimmten Positionen. Denn Männer gelten als zielstrebiger und werden vor allem auf den höheren Managementebenen bevorzugt. Was also passiert mit Frau Öztürk, die mit 32 Jahren und 2 Kindern auf Jobsuche ist? Sie wird es schwer haben! Dabei hat sie hervorragende Qualifikationen vorzuweisen. Und wer behauptet, dass berufstätige Mütter nicht erfolgsversprechend sind?! Das Problem sind die Wertvorstellungen, auf die Personaler bei der Betrachtung von Bewerbungen unbewusst zurückgreifen. Sobald Qualifikationen nicht mehr im Vordergrund stehen, kann es schnell zu einer Diskriminierung kommen. Darunter leiden nicht nur die Bewerber, denen die Stellensuche erschwert wird, sondern auch die Unternehmen selbst. Denn durch die Diskriminierung verpassen sie die Chance, qualifiziertes Personal zu finden. Und dies ist gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels zu einer besonderen Herausforderung geworden.  

Anonyme Bewerbungen: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

Bereits 8 Bundesländer, sowie Firmen und Kommunen testen das anonyme Bewerbungsverfahren. Die Stadt Celle beispielsweise hat mit Hilfe dieses Projekts die Spitzenposition der Celler Stadtwerke mit Herrn Edathy erfolgreich besetzt. Obwohl der Personalchef zunächst skeptisch war, gab auch er zu, unbewusst auf Kriterien zu achten, die für die Stelle irrelevant seien. Viele Personaler sind noch unsicher. Dabei gibt es eigentlich nichts zu verlieren, denn wer sich auf die Qualifikationen fokussiert, der wird große Chancen haben, schneller einen passenden Kandidaten zu finden. Probieren Sie es aus und überzeugen sich selbst!