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Für Personaler mit Sehschwäche: Eyetracking-Studie

Eyetracking-Studie Bild: Bernd Kasper  / pixelio.de
Eyetracking-Studie Bild: Bernd Kasper / pixelio.de
Eyetracking: Vielleicht haben Sie ja schon davon gehört. Das Zeitalter der Stellenzeige und Post & Pray geht angeblich dem Ende entgegen. Vielfach wird kritisiert, dass sich Stellenanzeigen nicht weiter-entwickeln und hinter den Anforderung der neuen Technologien zurückbleiben. Auch im Jahr 2014 sehen viele Stellenanzeigen immer noch so aus, als wären sie in der vordigitalen Zeit entstanden und präsentieren sich ziemlich unprofessionell. Einige „Highlights“ aus dem Jahr 2014 wurden mit der Goldenen Runkelrübe prämiert.
Tatsächlich aber wird die Stellenanzeige, zumindest digital, auch künftig von großer Bedeutung sein. Deswegen ist es umso wichtiger, die neuesten Erkenntnisse aus Eyetracking-Studien ernst zu nehmen, denn diese zeigen großes Optimierungspotential für das Personalmarketing auf. Die Stellenbörse Jobware hat das Leseverhalten von Stellenanzeigen analysiert. Die Untersuchungsmethodedas sogenannte Eyetracking, zeigt detaillierte Ergebnisse über das Blickverhalten und welche Bereiche einer Anzeige besonders intensiv wahrgenommen werden.  

Die wichtigsten Erkenntnisse der Eyetrackig-Studie

Wenig überraschend,
  • – Aufzählungen werden deutlich aufmerksamer gelesen als ganze Fließtexte.
  • – Nur die ersten drei Punkte der Aufzählung besonders aufmerksam gelesen.
  • – Mehr als fünf Punkte werden nicht wahrgenommen und erinnert.
Fassen Sie sich also möglichst kurz!
Sind Informationen und Angaben auf zwei Spalten verteilt, werden diese von Interessenten genauer studiert und auch besser in Erinnerung behalten als bei einer einspaltigen Anzeige. Unverständlicher Firmenslang in einer Stellenanzeige ist ein absoluter Fauxpas. Dieser schreckt viele Bewerber ab.

In der Regel wollen Bewerber eine Stellenanzeige schnell überfliegen, um in kurzer Zeit die wichtigen Informationen zu sammeln. Dies gilt besonders für Ingenieure und Informatiker. Ermöglichen Sie also das Querlesen einer Anzeige mit verschiedenen Blöcken. Gerade Berufserfahrene sind geübte Querleser und wollen eine Anzeige schnell erfassen. Fließtextanzeigen werden von den Bewerbern schlechter bewertet und seltener gelesen. Wer dies nicht berücksichtigt, riskiert also eine geringere Rücklaufquote auf seine Anzeige.

Sie sollten zudem daran denken, dass sich das Leseverhalten individuell stark unterscheidet. Frauen lesen die Anforderungen intensiver, während Männern häufig das Unternehmensprofil stärker beachten. Berufseinsteiger lesen länger und gründlicher als querlesende Berufserfahrene. Eine professionelle Stellenanzeige sollte also möglichst individuell und zielgruppengerecht gestaltet sein, um größtmöglichen Erfolg zu erzielen.