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Rosige Aussichten für Headhunter oder doch nicht?

Headhunter – in anderen europäischen Ländern von Unternehmen gern für die Rekrutierung neuer Mitarbeiter genutzt – haben in Deutschland noch immer einen schweren Stand. Viele Unternehmen suchen bislang lieber selbst nach kompetenten Mitarbeitern. Doch die Zukunftsaussichten für Headhunter bessern sich.

Headhunter im Aufwind

Bild: Uta Herbert  / pixelio.de
Bild: Uta Herbert / pixelio.de
Große Zuwächse mit zweistelligen Prozentraten verzeichnet die Branche vor allem in europäischen Ländern wie Großbritannien, Italien und Spanien. In Deutschland erzielte die Branche für das vergangene Jahr lediglich ein Wachstum von 3,2 Prozent. Das liegt weit unter den Zahlen der Vorjahre. 52.500 Führungspositionen wurden laut Angabe des Bundesverbandes der Unternehmensberater (BDU) durch Headhunter neu besetzt. Viele Unternehmen versuchen sich lieber selbst im Active Sourcing und suchen in Karriere-Netzen wie Xing oder LinkedIn nach geeigneten Bewerbern.

Doch die Wachstumsraten in der Headhunter-Branche könnten sich bald auch in Deutschland verbessern. Vor allem im Mittelstandsbereich steigt die Nachfrage nach kompetenten Mitarbeitern, was meist zu höheren Gehältern führt. Für die Headhunter verspricht der knappe Arbeitsmarkt steigende Erfolgszahlen und folglich auch höhere Einnahmen. Da sie als Honorar in der Regel ein Drittel des Jahresgehaltes plus Boni des erfolgreich vermittelten Arbeitnehmers erhalten, wachsen bei höheren Gehältern auch die Provisionen.

Neue Betätigungsfelder für Headhunter

Aufgrund des bis dato eher schwachen Branchenwachstums erschließen viele Headhunter neue Dienstleistungen. So vermitteln sie nicht mehr nur Fachpersonal, sie schulen auch vorhandene Mitarbeiter und sorgen damit für deren kontinuierliche Weiterentwicklung. Leadership Consulting und Talentmanagement heißen die neuen Zauberworte, mit denen das (Führungs-)Personal gefördert wird. Ansatz der Headhunter ist, durch Mitarbeiterqualifizierung dem sogenannten war for talents entgegen zu wirken, da Arbeitgeber ihre Mitarbeiter entsprechend coachen lassen können, statt vergeblich nach externen Fachkräften zu suchen.Konkurrenz für Headhunter Mit dem Wandel auf dem Bewerbermarkt, dass sich Fach- und Führungskräfte lieber umgarnen lassen, als selbst zu suchen, eröffnet sich eigentlich eine gute Perspektive für Headhunter. Doch mit dem stetigen Zuwachs in den Karriere-Netzwerken zeichnet sich eine neue Tendenz ab. Die Arbeitnehmer positionieren sich im Netz mit ihren Profilen, um besser gefunden zu werden. Diesen Trend nutzen auch die Arbeitgeber für sich. Sie bauen zunehmend ihre internen Active Sourcing-Abteilungen aus, um nicht auf einen kostspieligen Headhunter zurückgreifen zu müssen.