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Netzwerke für Firmen – Wieso, weshalb, warum?

Netzwerke für Firmen Bild: Gerd Altmann  / pixelio.de
Netzwerke für Firmen
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Netzwerke für Firmen haben ganz unterschiedlichen Nutzen. Zuallererst dienen Netzwerke zum Knüpfen von Kontakten und dem Aufrechterhalten von Beziehungen. Auf geschäftlicher Ebene werden sie immer häufiger auch zur Mitarbeitergewinnung sowie zum Abschließen von Verträgen genutzt. Um eine optimale Präsenz mit maximalem Gewinn zu erreichen, müssen einige Dinge beachtet werden. Wo lohnt es sich Mitglied zu sein und wo nicht? Was ist firmenintern machbar und auch sinnvoll und wovon sollte man als Unternehmen lieber Abstand nehmen?

Netzwerke für Firmen – Unterschiede

Es gibt sowohl Online- als auch Offline-Netzwerke für Firmen.
Die Online-Netzwerke zeichnen sich durch eine hohe Reichweite aus. Sie sind ortsunabhängig und ermöglichen es mit Kunden und Vertragspartner in der ganzen Welt Kontakt aufzunehmen und zu pflegen. Dabei ist zu unterscheiden in Business-Netzwerke, wie Xing, LinkedIn und Experteer, und Social Media Netzwerke, wie Facebook & Co.
Die Offline-Netzwerke sind meist branchenspezifische Foren, in denen Informationen zu aktuellen Markttrends, Erfahrungen und Meinungen ausgetauscht werden. Es gibt regionale Netzwerke, wie bwcon, und bundesweite Netzwerke, wie die IHK.

Netzwerke für Firmen - Vorteile

Die Vorteile an Netzwerken für Firmen liegen vor allem im Austausch von Informationen und Meinungen unter Gleichgesinnten. Im Rahmen von Diskussionsforen bietet sich die Möglichkeit praxisnahe und vertrauliche Themen anzusprechen, wie beispielsweise die Handhabung von Überstundenbezahlung. Die aktive Kundengewinnung steht meist nicht im Vordergrund, sondern der reine Austausch. Die Präsenz in den unterschiedlichen Netzwerken ist allerdings eine indirekte Werbung. Über Kontakte wird man eher empfohlen ganz nach dem Motto: Ich kenne da jemanden, der einen kennt.

Netzwerke für Firmen – Nachteile

Nicht zu verachten ist der zeitliche Aufwand, den effektives Netzwerken mit sich bringt. Unternehmen wenden im Schnitt zwischen 20 und 30 Stunden für die Pflege Ihrer Netzwerke auf. Netzwerke für Firmen sind zeitintensiv. Das Aufrechterhalten von Beziehungen in den Business-Netzwerken, das Pflegen der Facebook-Seite und der Besuch von Veranstaltungen kostet Zeit. Ein einmaliges Anlegen eines Profils reicht nicht aus um wirksam bei Xing und Co. vertreten zu sein. Auch eine Facebook-Seite muss regelmäßig mit neuen Informationen versorgt werden, um bei der Leserschaft interessant zu bleiben. Um Vorort präsent zu sein, muss man meist nach Feierabend an Veranstaltungen teilnehmen, die nicht vordergründig zu einem Vertragsabschluss führen. Außerdem ist bei einer persönlichen Kontaktpflege eine gewisse Kommunikationsstärke unabdingbar. Sie können nicht still in der Ecke stehen und an Ihrem Wasser nippen, wenn Sie auf sich aufmerksam machen wollen.

Netzwerke für Firmen – Fazit

Wägen Sie ab, welche Kanäle für Sie sinnvoll sind. Wenn Ihre Zielgruppe eher international ausgerichtet ist und Sie vordergründig Kunden gewinnen wollen, sollten Sie sich auf Online-Netzwerke für Firmen konzentrieren. Beachten Sie dabei, dass Sie die gleiche Sprache sprechen, wie Ihre Zielgruppe. Ein 50-jähriger Personaler erreicht selten die 18-jährigen Azubis.
Liegt Ihr Fokus eher auf regionaler Verbundenheit, kommen Sie um den Besuch von Veranstaltungen in Offline-Netzwerken nicht drum herum. Außerdem können Sie hier Informationen erhalten, die Sie in keinem Handbuch finden.
Eine gesunde Mischung aus Online- und Offline-Aktivitäten bringt Ihnen die besten Chancen, ein gesundes Netzwerk aufzubauen von dem Sie am besten profitieren.