MITARBEITER GESUCHT?
GEHEN SIE DEN DIREKTEN WEG!
Jetzt kostenfrei Potenzial einschätzen lassen: 0221 / 33 77 55 70

Sind Freaks die besseren Chefs? Andersartigkeit als Erfolg

Sind Freaks die besseren Chefs?  Bild:  Tim Reckmann  / pixelio.de
[/image_options] Sind Freaks die besseren Chefs? Bild: Tim Reckmann / pixelio.de
„Durchschnitt“ und „Mittelmaß“ – das ist typisch deutsch. Anpassungsfähige Menschen, die in vielen Bereichen Grundkenntnisse haben, sogenannte „Allrounder“, sind gefragter als Menschen mit ausgeprägten Stärken und Schwächen, die sogenannten Freaks. Aber bis an die Spitze schaffen es die Durchschnittstypen nicht. Wir zeigen Ihnen hier, warum Freaks die Unternehmen voran bringen und Personaler Ihnen beim Recruiting aufgeschlossener gegenüberstehen sollten.

Gewöhnlich bringt uns nicht voran

Unsere Gesellschaft  blockiert originelles Denken: Während unserer gesamten Entwicklung, vom Kindergarten bis hin zur ersten Einstellung, müssen wir uns immer wieder ans Mittelfeld anpassen. Dabei werden zwar Schwächen geglättet, die Stärken bleiben aber oftmals auch auf der Strecke. Querdenker und Hochbegabte werden durch unsere Systeme ausgebremst. Oft sind es aber gerade die Visionäre,  Quereinsteiger, Macher und Initiatoren, die überlebenswichtig für unsere Gesellschaft sind. Denn sie bringen uns mit ihren originellen Ideen und dem Mut zur Umsetzung voran. Von dieser Dynamik können auch Organisationen profitieren. Häufig scheuen sich die Personaler jedoch die Andersartigen einzustellen, weil diese sich nicht gut anpassen können und auch ziemlich anstrengend sein können.

Vom Freak zum Peak Performer

Wie gelingt es nun, das Beste aus den Freaks herauszuholen und sie zu sogenannten Peak Performern zu machen? Der entscheidende Schritt liegt in der Platzierung der Person in einem Arbeitsteam. Wird die Anpassung an Strukturen erzwungen, kann es schnell dazu kommen, dass die Brillanz verloren geht. Die Talente des Peak Performers dürfen bei der Einbettung in das Team nicht eingeengt werden. Seine Schwächen hingegen müssen durch das Umfeld aufgefangen werden. Ein wichtiger Faktor ist auch, dass nicht zu viele Querdenker miteinander arbeiten- in der Regel genügt es, einen pro Team einzustellen. Gelingt die Einbettung des Peak Performers, und wird dieser auch vom Team akzeptiert, so ist dies ein großer Gewinn für Alle. Gerade in Zeiten der Globalisierung und des zunehmenden Wettbewerbs ist es besonders wichtig, dass ein Unternehmen Führungskräfte hat, die durch innovatives Denken das Team voranbringen und so den Erfolg des Unternehmens garantieren. Freaks stellen also vielfach kein Problem, sondern vielmehr die Lösung dar.